amnesty-Logo
Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.
(Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Art. 1)
amnesty international in Stuttgart - Gruppen 1049, 1532 und 1549

Willkommen bei amnesty international Stuttgart!

Neu: Unser Bezirksnewsletter feiert seine 50. Ausgabe! Ab sofort kann er auch hier heruntergeladen werden.
1948 haben die Vereinten Nationen den wichtigsten und schönsten Beschluss der Geschichte verkündet: Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Jeder Mensch hat das Recht, frei und in Sicherheit zu leben.
Trotzdem sind Unterdrückung, Willkür, Folter und Hinrichtungen in unzähligen Ländern an der Tagesordnung. amnesty international setzt sich dafür ein, dass die Menschenrechte Wirklichkeit werden, für alle und überall. Dafür engagieren sich auch die ai-Gruppen in Stuttgart. Wenn beispielsweise Menschen "verschwinden", gefoltert oder willkürlich verhaftet werden, dann ist Öffentlichkeit oft ihr letzter Schutz. Dieser Schutz ist wirkungsvoller als viele vermuten: In rund 40 Prozent der "Eilaktionen" konnte amnesty durch Briefe an die jeweiligen Regierungen Freilassungen, Hafterleichterungen oder Kontakt zum Anwalt ermöglichen; gut die Hälfte aller gewaltlosen politischen Gefangenen kommt frei! Auch Sie können helfen: Ausdrucken, unterschreiben, abschicken - Ihr Appell zählt!
Oder unterstützen Sie ai mit einer Spende.
Weitere Informationen über amnesty international Deutschland finden Sie hier.
Polizia
©APGraphic Bank
General Gallardo
© C. R. Mamahua

Die verschwiegene Ölpest - Clean up the Niger Delta

Die Menschenrechte derjenigen, die in den Ölfördergebieten des Nigerdeltas leben, werden von den Ölunternehmen mit Füssen getreten. Die Ölfirmen werden dafür von der nigerianischen Regierung nicht zur Verantwortung gezogen.
Die Ölindustrie ist für die weit verbreitete Verschmutzung im Nigerdelta verantwortlich. Ausgelaufenes Öl, Abfallhaufen und Gasabfackeln sind allgegenwärtig. Die Umweltverschmutzung zerstört die Lebensgrundlagen - den Boden und die Fischfanggründe - und treibt die Bevölkerung immer tiefer in die Armut. Die verschmutzten Gebiete im Nigerdelta müssen dringend vollumfänglich gesäubert und die betroffenen Gemeinschaften angemessen entschädigt werden.
Zudem muss die nigerianische Regierung die Ölindustrie strenger kontrollieren. Zum einen, um sicherzustellen, dass die Ölunternehmen für die Auswirkungen der Ölverschmutzung auf die Menschenrechte und die Umwelt zur Rechenschaft gezogen werden. Zum anderen, um künftigen Missbräuchen vorzubeugen. Mehr Info...
Ausgelaufenes Öl. Ikarama, Nigerdelta
Ausgelaufenes Öl. Ikarama, Nigerdelta, 7.2.2008. © Kadir van Lohuizen

Roma-Kinder: Fehlstart!

In Bosnien und Herzegowina, Kroatien und Slowenien sind Roma-Kinder de-facto weitgehend von der Grundschulbildung ausgeschlossen. In Bosnien und Herzegowina zum Beispiel brechen Roma Kinder dreimal so häufig wie andere Kinder die Schule vorzeitig ab. In einigen Teilen von Kroatien beenden 90-100% der Roma Kinder nicht einmal die achtjährige Grundschule, die laut Gesetz für jedes Kind in Kroatien Pflicht ist. Das Versagen der Regierungen das Recht auf Bildung sicher zu stellen, vereitelt vielen Kindern die Aussicht auf einen Arbeitsplatz und hält den Kreislauf von Benachteiligung und Marginalisierung der Roma Gemeinden aufrecht. Mehr Info...
Kinderzeichnung Roma
© Privat

Nordkorea: Fluchthelfer verschleppt!

Der Geschäftsmann und Fluchthelfer verhungernder Nordkoreaner Kang Gun wurde im März 2005 in China entführt und verschleppt. Es wird vermutet, dass Kang Gun im Gefängnis des Nationalen Sicherheitsdienstes in der Hauptstadt Pjöngjang festgehalten wird. Er befindet sich in größter Gefahr, gefoltert oder gar getötet zu werden. Mehr Info...
Helfen Sie, Kang Gun zu finden und freizubekommen! Schicken Sie einen Protestbrief an die nordkoreanische Regierung. Eine Briefvorlage finden Sie hier.
Kang Gun
Kang Gun © ai

Banner ai-Journal