ai Stuttgart - Gruppen 1049, 1532 und 1549
Briefe gegen das Vergessen - April 2012
Briefe gegen das Vergessen - Was ist das? Hier weitere Informationen.
Bahrain
14 Oppositionelle, die nach regierungskritischen Protesten im März und April 2011 festgenommen worden waren, sind von einem Militärgericht zu Freiheitsstrafen zwischen zwei Jahren und lebenslanger Haft verurteilt worden. Angehörige der Sicherheitskräfte hatten viele von ihnen nachts in ihren Wohnungen festgenommen. Anschließend wurden sie an einen unbekannten Ort gebracht, wo man sie wochenlang ohne Kontakt zur Außenwelt festhielt. Es liegen zahlreiche Berichte der 14 Männer vor, in denen sie angeben, während der Verhöre in den ersten Tagen ihrer Haft von Angehörigen des Staatssicherheitsdienstes gefoltert worden sind.
Die Anklagepunkte gegen die 14 Oppositionellen waren zum einem großen Teil sehr vage formuliert und entsprechen keiner international als Straftat anerkannten Handlung. Die Angeklagten wurden am 22. Juni 2011, ohne ein faires Gerichtsverfahren erhalten zu haben, verurteilt.
Mehr Info... · Download der Briefvorlage
[Versand als Luftpostbrief Standard (bis 20g), € 0,75 - Kopie an: Botschaft des Königreichs Bahrain, S.E. Herrn Ebrahim Mohmood Ahmed Abdulla, Klingelhöfer Str. 7, 10785 Berlin, Fax: 030-8687 7788 oder als E-Mail.]
Die Anklagepunkte gegen die 14 Oppositionellen waren zum einem großen Teil sehr vage formuliert und entsprechen keiner international als Straftat anerkannten Handlung. Die Angeklagten wurden am 22. Juni 2011, ohne ein faires Gerichtsverfahren erhalten zu haben, verurteilt.
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[Versand als Luftpostbrief Standard (bis 20g), € 0,75 - Kopie an: Botschaft des Königreichs Bahrain, S.E. Herrn Ebrahim Mohmood Ahmed Abdulla, Klingelhöfer Str. 7, 10785 Berlin, Fax: 030-8687 7788 oder als E-Mail.]
Kirgisistan
Azimjan Askarov sitzt in einer unterirdischen Einzelzelle im Gefängnis Nr. 47 in Bischkek. Ein Gericht hat den Menschenrechtsverteidiger zu lebenslanger Haft verurteilt. Amnesty International betrachtet ihn jedoch als gewaltlosen politischen Gefangenen, der allein wegen seiner legitimen Menschenrechtsarbeit in Haft gehalten wird. Azimjan Askarov ist der Direktor der unabhängigen Menschenrechtsorganisation Vozdukh (Luft). Viele Jahre lang hatte er Fälle von Misshandlungen durch die Polizei in der Region Dschalal-Abad im Süden Kirgisistans dokumentiert.
Azimjan Askarov wurde am 10. Juni 2010 festgenommen, nachdem er gewaltsame Zusammenstößen zwischen ethnischen kirgisischen und usbekischen Gruppen dokumentiert hatte. Seinen Angaben zufolge wurde er in den ersten drei Tagen der Haft brutal geschlagen, um ihn zu zwingen, den Mord an einem Polizisten "zu gestehen" und andere Personen zu belasten. Amnesty International ist in großer Sorge um Azimjan Askarov, weil er sich in schlechter gesundheitlicher Verfassung befinden soll und nicht die erforderliche medizinische Versorgung erhält.
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[Versand als Luftpostbrief Standard (bis 20g), € 0,75 - Kopie an: Botschaft der Kirgisischen Republik, S. E. Herrn Dr. Bolot Otunbaev, Otto-Suhr-Allee. 146, 10585 Berlin, Fax: 030-3478 1362 oder als E-Mail]
Azimjan Askarov wurde am 10. Juni 2010 festgenommen, nachdem er gewaltsame Zusammenstößen zwischen ethnischen kirgisischen und usbekischen Gruppen dokumentiert hatte. Seinen Angaben zufolge wurde er in den ersten drei Tagen der Haft brutal geschlagen, um ihn zu zwingen, den Mord an einem Polizisten "zu gestehen" und andere Personen zu belasten. Amnesty International ist in großer Sorge um Azimjan Askarov, weil er sich in schlechter gesundheitlicher Verfassung befinden soll und nicht die erforderliche medizinische Versorgung erhält.
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[Versand als Luftpostbrief Standard (bis 20g), € 0,75 - Kopie an: Botschaft der Kirgisischen Republik, S. E. Herrn Dr. Bolot Otunbaev, Otto-Suhr-Allee. 146, 10585 Berlin, Fax: 030-3478 1362 oder als E-Mail]
Russische Föderation
Islam Umarpashaev wurde am 1. Dezember 2009 aus der Wohnung seiner Familie in Grosny verschleppt. Die Entführer trugen schwarze Uniformen und gaben sich als Polizisten aus. Kurz vor seiner Entführung hatte Islam Umarpashaev einen wütenden Kommentar über die tschetschenische Polizei in einem Chatforum im Internet veröffentlicht. Seine Familie war vier Monate lang in völliger Ungewissheit über sein Schicksal, bis er am 2. April 2010 freigelassen wurde.
Islam Umarpashaev kam aufgrund einer einstweiligen Anordnung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte frei. Den Antrag hatte die russische Menschenrechtsorganisation Anti-Folter-Komitee von Nischni Nowgorod beim Gerichtshof eingereicht. Seit seiner Freilassung leben Islam Umarpashaev und seine Familie aus Angst um ihre Sicherheit nicht mehr in Tschetschenien. Angehörige des Ermittlungsteams, das den Fall aufklären soll, sind von der tschetschenischen Polizei bedroht worden.
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[Versand als Luftpostbrief Standard (bis 20g), € 0,75 - Kopie an: Botschaft der Russischen Föderation, S. E. Herrn Vladimir M. Grinin, Unter den Linden 63-65, 10117 Berlin, Fax: 030-2299 397 oder als E-Mail]
Islam Umarpashaev kam aufgrund einer einstweiligen Anordnung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte frei. Den Antrag hatte die russische Menschenrechtsorganisation Anti-Folter-Komitee von Nischni Nowgorod beim Gerichtshof eingereicht. Seit seiner Freilassung leben Islam Umarpashaev und seine Familie aus Angst um ihre Sicherheit nicht mehr in Tschetschenien. Angehörige des Ermittlungsteams, das den Fall aufklären soll, sind von der tschetschenischen Polizei bedroht worden.
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[Versand als Luftpostbrief Standard (bis 20g), € 0,75 - Kopie an: Botschaft der Russischen Föderation, S. E. Herrn Vladimir M. Grinin, Unter den Linden 63-65, 10117 Berlin, Fax: 030-2299 397 oder als E-Mail]


